1969 Top10 Longplayer

Meine zehn Lieblingsplatten aus 1969:

Who_Tommyalbumcover1. The Who – Tommy
„Listen to Tommy with a candle burning and you’ll see your entire future.“ Ich habe diese Scheibe erst ca. 2001 kennengelernt und wenn ich nicht das Gefühl einer Vision hatte, so doch das einer Offenbarung. Auch wenn ich der Story nicht immer folgen konnte, so hat sie mich gefangen genommen. Und die Musik – The Who fusionieren ihren Mod Rock hier mit Hardrock und Prog und das Ergebnis ist einfach überragend. Sollte man nur am Stück hören! Für mich eine der besten Platten der Rockgeschichte.

Jefferson_Airplane-Volunteers_(album_cover)2. Jefferson Airplane – Volunteers
Meine zweitliebste JA-Platte nach „Crown of creation“. Der Titelsong war ein kleiner Hit, „Wooden ships“ wurde u.a. von Crosby, Stills & Nash aufgenommen. Ich mag die Platte auch deswegen, weil sie sehr gute Gitarrenarbeit und eingängige aber nicht zu poppige Songs zu bieten hat. Außerdem begeistern mich die Hippietexte und wie immer der grandiose Gesang von Grace Slick.

King_Crimson_In_the_Court_of_the_Crimson_King3. King Crimson – In the court of the crimson king
Dies ist das Album, welches das Genre Progressive Rock definierte. Zu hören gibt es mystische Lyrics zu romantisch anmutender Musik, aber auch jazziges Schlagzeug und wilde Gitarren. Der Song „21st century schizoid man“ ist für mich der erste Metalsong der Musikgeschichte. Herausragend ist weiterhin „Moonchild“ mit seiner düster-romantischen Atmosphäre.

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Crosbystillsandnash4. Crosby, Stills & Nash – 1st
Hier taten sich drei noch junge Veteranen zusammen und produzierten auf Anhieb einen Klassiker! Lauter Hymnen, die zwischen amerikanischem Folk, psychedelic Rock und Countrymusik liegen. Gerade auch durch den mehrstimmigen Gesang, das Hippie-Feeling und die sehr gelungenen Songs ohne Wenn und Aber zu empfehlen.

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Genesis_FromGenesistoRevelation5. Genesis – From genesis to revelation
Die erste Platte von Genesis hatte sich ganz kleinen, akustischen Popsongs verschrieben, die leider durch übertriebene Streicher etwas verschnulzt wurden. Das Konzept, die Menschheitsgeschichte mit einem Schwerpunkt auf der Bibel zu erzählen, war vielleicht auch nicht die beste Idee. Dazu noch der Titel der Platte und das Cover und schon wurde es der Flop des Jahres. Tatsächlich sind hier aber super Songwriterstücke zu hören mit interessanten Texten und natürlich einem Gänsehautgesang von Peter Gabriel. Ich mag das Album sehr, auch wenn es noch gar kein Progressive Rock ist.

AlexHarvey_RomanWallBlues_6. Alex Harvey – Roman wall blues
Alex Harvey hatte einige Jahre beim „Hair“-Musical als Gitarrist und Bandsänger mitgewirkt und arbeitete parallel an diesem Soloalbum und mit dem Kollektiv „Rock Workshop“. Musiker aus diesen Connections nahmen mit ihm eine Platte auf,  die anders als frühere Soloscheiben nicht dem Rock’n’roll oder rockigen Soul zuzuordnen ist. Sie bietet progressive aber auch hardrockige Songs mit einer Prise Rock’n’roll, die Laune machen und natürlich auch mit hervorragendem Gesang punkten. Ein logischer Vorläufer zur Sensational Alex Harvey Band.

JethroTull-albums-standup7. Jethro Tull – Stand up
Das zweite Album von Tull konzentriert sich wie auch das erste auf rockigen Blues mit gelegentlichen Einsprengseln anderer Stile. Insbesondere wird die Eigenständigkeit der Band deutlich und viele Songs wissen auch durch seltsame Lyrics zu gefallen. Ich habe die CD als eine der letzten aus der Diskographie der Band kennen gelernt, höre aber jeden einzelnen Songs und auch das Ganze weiterhin mit großer Freude.

Yes_-_Yes8. Yes – Yes
Für die erste Yes-Scheibe gilt Ähnliches wie für Genesis: sie klingt sehr anders als alle späteren. Die Songs sind deutlich vom Beat und dem britischen Psychedelic Underground beeinflusst. Ein klein wenig Blues und Prog kommen auch noch dazu. Ich musste mich erst an den Sound gewöhnen, finde die Platte aber jetzt sehr innovativ. Außerdem ist die Sache auch recht poppig: die Lieder sind eingängig und vom Gesang her orientiert man sich erfolgreich an der Mehrstimmigkeit von Crosby, Stills & Nash.

StoogesStooges9. The Stooges – s.t.
Die erste Veröffentlichung der Stooges fängt mich mit ihrer Intensität und natürlich Iggys Gesang ein. Das war neu und anders und etwas chaotisch, krachig, abgefuckt. Zusätzlich ist hier auch noch der Überhit „I wanna be your dog“ drauf. Unentbehrlich!

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Velvetundergroundthirdalbum10. The Velvet Underground – self titled
Ohne John Cale wurde VU zugänglicher. Trotzdem ist die lässige und zugleich ungewöhnliche Stimmung und Instrumentierung des Erstlings hier wieder mehr zu hören als bei „White light/white heat“. Und die Songs sind einfach gut!

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Stay alive and rock on
Harvey

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