2004 Top20 Longplayer

Und weiter geht’s mit Harveys Lieblingsplatten aus 5 Jahrzehnten!
Tatsächlich bin ich der Meinung, dass man den Scheiben Zeit geben muss, sich zu entwickeln. Und deswegen wird hier auch nichts vorkommen, das nicht mindestens 10 Jahre alt ist.
Und der Abwechslung halber mache ich jetzt mal von oben weiter, d.h. mit den Top CDs von 2004. Weiterhin gilt, dass nur Longplayer berücksichtigt werden. Tolle Maxis, Singles, B-Seiten, Einzelsongs gibt es zwar auch massenhaft, aber die werden hier ignoriert.

DJ_Clemmons_Life_intkoa1. David Judson Clemmons – Life in the kingdom of agreement
Ein Meisterwerk, das der ehemalige Damn The Machine-Sänger und Gitarrist hier vorlegt. Metal ist allerdings nicht dabei, aber ein bisschen progressiver Gitarrenklang und breite Soundflächen. Hin und wieder schimmert auch die Aggressivität seiner Band JUD durch.

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Therapyneverapologiseneverexplain2. Therapy? – Never apologise never explain
Dieser fette Brocken an vertrackten Rhythmen und brutalen Gitarren ist schwer zu verdauen! Belohnt wird man mit einer der besten Therapy?-Veröffentlichungen überhaupt. Bis heute sind sie dem Sound dieser Platte weitgehend treu geblieben. In meiner Therapy?-Hitlist auf dem ersten Platz!

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All_Ages_st3. All Ages – same
2004 war ich zum ersten und bisher einzigen Mal in den USA. Dort kaufte ich mir eine Zeitschrift über Punkmusik (AMP Magazine) und der lagen gleich drei CDs bei. Eine davon war dieses Minialbum von All Ages. Es ist ihre einzige Veröffentlichung! Schade eigentlich, denn die sehr melodischen und stimmungsvollen Songs sind echt der Hammer!

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Days_in_Grief_portrait_of_beauty4. Days In Grief – Portrait of beauty
Selten, dass mich eine deutsche Band so begeistert! Und dann auch noch, obwohl sie so komischen Postcore mit Schreien machen. Aber Intensität und Songwriting sind über jeden Zweifel erhaben und überzeugten mich.

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MAry_Chapin_Carpenter_between_here_and_gone5. Mary Chapin Carpenter – Between here and gone
Ruhig, tiefgründig und besonders schön ist Mary Chapin Carpenters neunte Platte geworden. Das ist eher kein Country, mehr folkiger Pop oder auch Songwritermusik.

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Green_Day_-_American_Idiot_cover6. Green Day – American idiot
Ich war nie ein großer Green Day-Fan und ich habe auch bezweifelt, dass man eine Punkrockoper schreiben kann. Aber sie haben es getan und sie ist super geworden! Mitreißend und ungewöhnlich komplex sind diese Punksongs.

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Withintemptation-silentforce7. Within Temptation – The silent force
Da ich Pop mag und Mitsingsongs, aber auch Pomp und Rock, ist das hier genau richtig für mich. Symphonisch und hart, aber sehr, sehr eingängig. Jeder Song ein Hit.

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briefs_sex_objects8. The Briefs – Sex objects
Eine zeitlang dachte ich, die Briefs seien die neuen Retter des Punk. Leider gibt’s die inzwischen dann auch nicht mehr. Aber trotzdem bleiben noch die Platten und „Sex objects“ ist die beste Buzzcocks-highspeed-Gedächtnisplatte der Welt!

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Incubus_ACrowLeftoftheMurder9. Incubus – A crow left of the murder…
Erst diese – etwas mainstreamigere – Incubus-Platte hat mich von der Band überzeugt. Das liegt sicher auch daran, dass ein paar Dancefloorhits darauf sind. Ansonsten mehr Indierock als Funk, aber viele verrückte Ideen und auf keinen Fall Langeweile.

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AUf_Der_Maur10. Auf Der Maur – s.t.
Melissa Auf Der Maur (ex-Hole, ex-Smashing Pumpkins) überraschte 2004 mit diesem sehr starken Solodebut. Massenweise bekannte Mitstreiter aus dem Queens Of The Stone Age-Umfeld sorgen dafür, dass die Scheibe auch genau so klingt: wie ein Bastard aus Stonerrock und Grunge.

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Melvins-neverbreathewycs11. Jello Biafra & Melvins – Never breathe what you can’t see
Für mich die beste Biafra-CD in diesem Jahrtausend! Zusammen mit den Melvins kreiert er einen dreckigen Bastard aus Punk und Noiserock, der eine eigene Note hat und nicht langweilig wird.

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Patti_SmithTrampin12. Patti Smith – Trampin‘
Irgendwie sind ja alle Patti Smith-Alben gut, aber dieses ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ich mag die ruhige, traurige Stimmung und – wie immer – die Authentizität.

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Jon_Oliva_Tage_Mahal13. Jon Oliva’s Pain – ‚Tage Mahal
Die erste Soloveröffentlichung des Mannes, der meiner Ansicht nach bei Savatage für die besten Seiten verantwortlich war (Gesang, Piano, Songwriting). Hier klingt alles sehr stark nach alten Sava-Songs, wenn auch etwas weniger aggressiv und einen Tick pompöser. Aber toll!

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MarkLaneganbubblegum14. Mark Lanegan Band – Bubblegum
Bei „Bubblegum“ sind nahezu dieselben Musiker beteiligt wie bei der Aufnahme von Melissa Auf Der Maur. Und so klingt auch hier alles ein wenig nach den Damen aus der Steinzeit. Aber es gibt auch ruhige Songs und natürlich sind die Vocals sehr weit vorne. Das besondere ist, dass hier die Mischung aus unterschiedlichen Liedern stimmt.

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Spermbirds_Set_an_e15. Spermbirds – Set an example
Hier meldeten sich die Spermbirds eindrucksvoll zurück. Eine super Mischung aus sehr schnellen und mittelschnellen deutschen Hardcorepunk-Songs. Höre ich immer wieder gerne.

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16. Casualties-OnTheFrontLineThe Casualties – On the front line
Als ich mir diese CD kaufte, kannte ich die Casualties noch gar nicht. Und sie hat mich weggeblasen! Hammermelodien, gebellter Gesang und donnernde Drums sind hier die Markenzeichen. Seitdem habe ich alles von der Band gekauft.

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Mark Knopfler - Shangri La - 2004 - front17. Mark Knopfler – Shangri-la
Man darf CD-Covern nicht trauen! Auch wenn dieses hier scheiße aussieht, verbirgt sich dahinter doch eine der besten neueren Knopfler-Scheiben. Viele gute Songs, eine schöne Mischung aus Country, Skiffle-Einflüssen, Pop und Blues.

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Magnum_-_Brand_New_Morning18. Magnum – Brand new morning
Mit dieser Platte konnten Magnum an gute Alben von Anfang der 90er anknüpfen. Sehr rockig aber natürlich mit Hooks geht es hier zur Sache. Wenig Pomp ist dabei – wie schon das Plattencover nahelegt. Gut!

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Woven_Hand_Considertb19. Wovenhand – Consider the birds
Ich mag alles von Wovenhand und diese hier hat wie immer reichlich düstere aber auch komplexe Gothic-Countrysongs zu bieten. Ist wahrscheinlich nicht ihre beste, aber trotzdem sehr gelungen.

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mia._stille_post_cover_front20. Mia – Stille Post
Ich bin ja sehr davon überzeugt, dass Nationalismus nichts Gutes bringt und trotzdem finde ich diese CD super. Denn im Gegensatz zu den Aktivisten, die damals Mia verteufelt haben, verstehe ich die Songtexte anders und ich meine auch, dass die Band keinesfalls deutschtümelnd oder gar rechts denkt. Auf jeden Fall haben mir die Songs von Anfang an gefallen, auch wenn das sonst so gar nicht meine Musik ist. Hier und da klingt die Sache etwas naiv, aber das ist gut so.

Und nachdem hier so viel tolle Musik erwähnt wurde, kurz nochmal zur Erinnerung: dies ist keine allgemeingültige Liste mit „Legenden“ oder „must-have“-Platten. Es handelt sich nur um meine ganz persönliche Liste, die nur auf meinem Geschmack basiert.

Stay alive and rock on
Harvey

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