Songs made in 2012 – der Jahresrückblick

cds2012

Herzlich willkommen im Jahr 2013!

Wie bei jedem neuen Anfang, muss man erstmal Rechenschaft über den vorherigen Teil ablegen. Und da lässt sich ohne Zweifel sagen: musikmäßig war 2012 ein gutes Jahr!
Viele tolle Platten sind erschienen und ich hab auch reichlich Livekonzerte gesehen, die meistens super waren.

Wie immer gliedert sich meine Jahresabrechnung in mehrere Teile, ich empfehle also, nicht nur die ersten Zeile zu lesen, sondern auch mal runterzuscrollen.

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Top20 Alben

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1. Wovenhand – The laughing stalk
Diese Platte wurde sogar mit mehrmaligem Hören noch besser! Wahnsinnsteil!
Genauere Rezension hier.

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2. The Band From Rockall – s.t.
Großartiges Album von zwei Runrig-Mitgliedern.
Genauere Rezension hier.

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3. Pennywise – All or nothing
„All!“ muss man ausrufen, bei diesem fetten Comeback mit neuem Sänger!
Genauere Rezension hier.

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4. Daisy Chapman – Shameless winter
Wundervolle Klavier-Musik, angereichert mit spärlichen weiteren Instrumenten!
Genauere Rezension hier.

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5. The Gaslight Anthem – Handwritten
Ja, diese CD reißt noch immer mit! Typisch Gaslight Anthem, trotzdem ein bisschen anders und vor allem besser als der Vorgänger.
Genauere Rezension hier.

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6. Slime – Sich fügen heißt lügen
Geht ordentlich ab, die Scheibe und die alten Texte sind immer noch aktuell!
Genauere Rezension hier.

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7. Soulsavers – The light the dead see
Noch immer sorgen die Songs für ein Kribbeln, auch wenn der Gospel-Touch für mich inzwischen weniger einsam und leer klingt als anfangs.
Genauere Rezension hier.

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Magnum_On_the_13thday
8. Magnum – On the thirteenth day
Knackige Songs mit guter Stimmung und Eskapismus-Texten sind ja schon immer Magnums Spezialität gewesen. Hier gelingt es ihnen noch etwas besser als in den Jahren zuvor.
Genauere Rezension hier.

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9. Headspace – I am anonymous
Diese CD ist meiner Meinung nach deutlich besser geworden, als diejenige von Threshold. Auch wenn „die Musikpresse“ das anders herum sieht.
Genauere Rezension hier.

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woods_of_ypres_woods5
10. Woods Of Ypres – Woods 5: Grey skies & electric light
Anfangs fand ich nur einige der Songs gut. Inzwischen finde ich sie sämtlich überragend! Wenn man denn auf Type O Negative mit weniger Hardcore und mehr Metal steht.
Genauere Rezension hier.

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Mumford_Sons_Babelcoverart
11. Mumford & Sons – Babel
Außer der Tatsache, dass sie sehr ähnlich wie die letzte klingt, eine hervorragende Scheibe!
Genauere Rezension hier.

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12. Murder By Death – Bitter drink, bitter moon
Leider sind diesmal gar keine Ohrwürmer dabei und die Anordnung der Songs auf der CD ist vielleicht auch nicht optimal. Aber dafür sind alle Lieder wiedermal kleine, feine Dramen im Death-Country Stil (den Begriff habe ich erfunden).

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Bobmouldsilverage
13. Bob Mould – Silver age
Mann, wer hätte gedacht, dass der alte Hüsker Dü-Kopf noch so frisch und punkig losrocken könnte! Weckt erfreuliche Erinnerungen an die erste Sugar Platte, inklusive knödeligem Gesang. Toll!

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14. The Cult – Choice of weapon
An die hatte ich ja eigentlich nicht mehr geglaubt, aber „Choice of weapon“ klingt wie direkt Ende der 80er aufgenommen. Richtig gute Songs und das Cult-Feeling. Und die Bonus-CD lohnt sich auch!

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Amy_Macdonald_-_Life_in_a_Beautiful_Light
15. Amy MacDonald – Life in a beautiful light
Schöne Popmusik, einfallsreicher als auf „A curious thing“ und ein klein wenig melancholisch. Aber zum natürlich Mitsummen!
Genauere Rezension hier.

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16. Dead Can Dance – Anastasis
Wie schön, mal wieder was Neues von DCD zu hören! Und sie gehen hier sehr „back to the roots“.
Genauere Rezension hier.

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latin_quarter_oceanhead
17. Latin Quarter – Ocean head
Die 80er-Politpop-Band hat sich reunioniert und legt hier ihre beste Platte vor. Wenn man den Sound der ersten drei Scheiben heute nicht mehr ertragen kann, ansonsten wohl eher die viertbeste. Und Yona Dunsford singt noch immer so betörend!

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Squackett_cover18. Squackett – A life within a day
Meine Euphorie über diese Zusammenarbeit der beiden Prog-Größen Hackett (ex-Genesis) und  Squire (Yes) wurde zunächst durch die mäßigen Kritiken gedämpft. Doch der Pop-Prog-Sound punktet mit angenehm bekanntem Gesang und exzellenten Gitarren- und Bassmomenten! So müssten Asia klingen, um mich heute noch zu interessieren.

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19. The Black Keys – El camino
Sehr gelungene Mixtur aus Bluespunk und britischem Indiepop! Nachdem ich jahrelang immer wieder mal auf die Black Keys aufmerksam wurde, hörte ich nun endlich mal genauer hin. Und es hat sich gelohnt.

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JoeyRamone-YaKnow
20. Joey Ramone – „…ya know?“
Ich mag weiterhin jeden einzelnen Song von dieser CD. Leider muss ich aber inzwischen sagen, dass sie als gesamtes Album nicht 100%ig funktioniert.
Genauere Rezension hier.

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Flops 2012
Auch dieses Jahr sei zunächst darauf hingewiesen, dass keine der folgenden Platten tatsächlich schlecht ist. „Flop“ bedeutet hier nur, dass ich andere und sehr gewichtige Erwartungen hatte, die leider nicht erfüllt wurden.

Crippled Black Phoenix – (Mankind) The crafty ape
Deer Tick – Divine providence
Loreena McKennitt – Troubadours on the rhine
Trevor Rabin – Jacaranda
Soundgarden – King animal

Kaufrausch
2012 waren diese billigen Boxen mit 3-5 alten Studio-Alben der Renner. Zusätzlich gab es von einigen Bands sogar fast die komplette Discographie zusammen (10-13 CDs) zum Preis von (im Schnitt) EUR 3 pro CD. Da muss man natürlich zuschlagen und kauft sich auch mal Sachen, die nicht so zwingend sind. Deswegen zähle ich diesen Kram nicht mit! Meine Kaufrausch-Bands sind diejenigen, von denen ich besonders viele reguläre Tonträger gekauft habe. Viele Maxis sind dabei und seltsamer Sammlerkram.

REM
Sting
Peter Gabriel

Top-5 Konzerte 2012

1. The Hanson Brothers

2. Within Temptation

3. Justin Sullivan

4. The Black Keys

5. Katatonia

20 Songs, die ich auch sehr gerne gehört habe  (alphabetisch):
Admiral Fallow – Isn’t this world enough? (von „Tree bursts in snow“)
Adolescents – Stage diving Daisy’s revenge (von „American dogs in Europe“-EP)
Boxhamsters – Erdstern (von „Silberhochzeit“-7″)
Cranberries – Roses (von „Roses“)
Crippled Black Phoenix – Hold on (von „No sadness or farewell“
DOA & Jello Biafra – We occupy (von „We come in peace“)
First Aid Kit – The lion’s roar (von „The lion’s roar“)
It Bites – Map of the past (von „Map of the past“)
Katatonia – Dead letters (von „Dead end kings“)
Lau – Throwing pennies (von „Race the loser“)
Levellers – Alone in the darkness (von „Static on the airwaves“)
Masked Intruder – Gimme parole (von „First offense“-EP)
Metallica – Hate train (von „Beyond magnetic“-EP)
Montreal – Aber morgen ganz bestimmt (von „Malen nach Zahlen“)
Opposition Rising – The rich are killing the poor (von „Aftermathematics“)
Paradise Lost – Worth fighting for (von „Tragic idol“)
Santiano – Santiano (von „Bis ans Ende der Welt“)
Silhouette – Running against the wall (von Download Single)
Patti Smith – This is the girl (von „Banga“)
Sara Watkins – Lock & key (von „Sun midnight sun“)

In dieser Songliste schimmern dann auch – mehr als in der Alben Top 20 – meine alte Vorliebe für Punk und meine neue Vorliebe für Songwriter-Folkpop durch.

Mit der guten Hoffnung, dass das neue Jahr auch wieder viel tolle Musik zu bieten haben wird und den besten Wünschen verabschiede ich mich und beende diesen länglichen Text!

Stay alive and rock on
Harvey

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