Night of the Prog 2012

Etwas verspätet berichte ich vom Night of the Prog Festival, das am 7. und 8. Juli  auf der Loreley stattfand.

Der Eintritt war (nichts Neues) relativ teuer, das Gelände wunderschön, der Campingplatz dieses Mal ein richtiger Campingplatz und etwas zu klein, die Toiletten und Duschen dafür aber besser (d.h. okay), das Wetter spielte bis auf ein paar Schauer mit, die Essensversorgung auf dem Gelände war primitiv, die Zuschauerzahl ungefähr genauso wie im letzten Jahr (auch ohne Dream Theater).

Womit wir beim Line-up wären, das dann doch gut noch einen oder zwei Knaller mehr hätte gebrauchen können. Aber egal, es gibt halt auch kein anderes vergleichbares Festival in Deutschland.

Positiv überrascht haben mich von den anwesenden Bands:
Sylvan, die erstaunlich eigenständig und professionell ihren atmosphärischen Artrock darboten.
Lazuli, die abgefahren und wie alte Hasen rüber kamen und einen geilen Livesound hatten.
Katatonia, die wie Hölle rockten und dabei trotzdem mit viel Atmosphäre und ausgefeilten Arrangements ins Thema passten.

Katatonia auf dem Night of the Prog 2012

Haken hatten sich gegenüber dem Vorjahr nochmal verbessert. Denen prophezeie ich mal eine große Zukunft.

Steve Hackett war wie erwartet gut, wenngleich die Musiker nicht alle überzeugten oder der Mischer einfach scheiße war. Einen kleinen Vorgeschmack auf „Genesis revisited II“ gab es auch schon.

Steve Hackett auf dem Night of the Prog 2012

Eher enttäuschend waren: Hasse Fröberg (rockte gar nicht), Enochian Theory (müssen noch üben), Arena (ich mag den Sänger nicht und Clive Nolan und Mick Pointer sind inzwischen grauhaarige, fette, alte Säcke), Spock’s Beard (viel Energie, aber Ted Leonard fand ich mit Enchant schon immer grausam) und die Flower Kings (waren nicht so richtig bei der Sache, präsentierten vor allem Songs die ich nicht so gut fand, vielleicht auch wegen zu wenig Spielzeit).

Insgesamt war es vor allem auch wegen der gemütlichen Stimmung und den angenehmen Zuschauern wieder eine sehr schöne Sache!
Trotzdem hoffe ich, dass im nächsten Jahr das Line-up noch ein bisschen besser ist. (Nicht erwähnt habe ich ja z.B. Headliner Saga, die mich null interessierten.)

Stay alive and rock on
Harvey

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