Die beste Musik aus 2011

Die Reste vom alten Jahr.

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Endlich! Der Januar ist schon fast rum und ich komme dann doch mal mit meinen Hits des vergangenen Jahres um die Ecke!

War halt wieder alles zu viel. Die ganzen Tonträger nochmal durchzuhören und mich zu entscheiden.

Auf jeden Fall ein musikalisch sehr interessantes Jahr mit vielen, vielen guten Platten.

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Top 10 CDs aus 2011

  1. Buffalo Tom – Skins
    Mit Buffalo Tom hatte ich mich in den letzten Jahren angefreundet. Von der Neuen habe ich nichts Weltbewegendes erwartet, umso mehr war ich erfreut, dass Melodie und Folkeinflüsse hier in perfekter Eintracht den alten Indie/Collegeradio-Sound ergänzen.
    Keine Ausfälle, ein Song toller als der nächste. Und auch die akustischen Demoversionen auf der zweiten CD gefallen.
  2. Off! – First four EPs
    Klingt wie 1980 aufgenommen und wäre dann heute eine legendäre Platte.
    Einfach der Hammer wie Keith Morris und seine Mannen hier abgehen.
    Früher hab ich ja gern gemotzt über Platten, die nur 20 Minuten lang sind, aber bei dieser ist das genau die richtige Länge. Zwei EPs (eine davon live) gab’s übrigens auch noch.
  3. Steven Wilson – Grace for drowning
    Die zweite Soloplatte vom Porcupine Tree-Kopf ist ganz anders als die erste und anfangs war ich etwas skeptisch. „Jazzmusiker spielen Prog.“ war die Überschrift. Und das auch noch mit Saxofon.
    Aber tatsächlich ist die Scheibe experimentell, ein irres Hörerlebnis und Wilson-typische Effekte, Gitarren, Keyboards… gibt es auch.
  4. Bush – The sea of memories
    Kurz vor Toresschluss kam die CD der wiedervereinten Bush (wobei allerdings die Hälfte der Musiker neu ist).
    Ohne große Erwartungen hörte ich mal rein und dann das: so begeistert haben die mich nur auf ihren ersten zwei Scheiben!
    Eingängig aber rockig, einfallsreich und natürlich mit Gänsehaut-Gesang. Auch hier lohnt sich die Bonus-CD sehr.
  5. Steve Hackett – Beyond the shrouded horizon
    Die letzte Hackett (Out of the tunnels mouth) fand ich ganz gut, aber irgendwie hatte ich dieses Jahr gar nicht so viel Lust auf eine neue von ihm. Doch dann das: super Produktion, proggiger denn je und mit guten Songs obendrein! Von denen befinden sich dann mehrere der besten sogar auf der zweiten CD der special edition.

  6. Jeniferever – Silesia

    Ein sehr schönes, ruhiges Konzeptwerk mit epischen Instrumentalpassagen, New Artrock wenn man so will. Musik als Kino für die Ohren.
    Einzelne Songs wirken hier unspektakulär, das große Ganze ist entscheidend.

  7. Samiam – Trips

    Samiam sind ja immer gut. Trips ist etwas eingängiger, manche Songs gar regelrechte Ohrwürmer.
    Ich persönlich fand den Vorgänger etwas besser, aber trotzdem ist das hier ein echtes Highlight. Habe ich zeitweilig fast jeden Tag gehört.

  8. Heather Nova – 300 days at sea

    Nach zwei sehr lauen Alben präsentiert Frau Nova endlich mal wieder eine rundum gelungene Platte. Sie fällt deutlich in die Kategorie „Pop“, macht aber Spaß und knüpft vielleicht ein bisschen an Oyster an.
    Leider hab ich sie live verpasst.

  9. Within Temptation – The unforgiving

    Das Cover sieht scheiße aus, das „Konzept“ hinter diesem Werk reißt mich auch nicht mit und Ecken und Kanten in der Musik gibt es diesmal gar nicht. Dennoch: eine gelungene Platte. Viele Ohrwürmer, orchestrale Stimmung ohne Ende und auch öfter mal ordentlich Rock. Nach Lektüre der Kritikermeinungen war ich positiv überrascht.
  10. Young Rebel Set – Curse our love
    Mehrere meiner absoluten Lieblingslieder sind hier drauf. Leider gibt es auch ein paar Ausfälle, deshalb nur Platz 10. Young Rebel Set machen frischen, folk-beeinflussten BritRock mit ausgesprochen einfallsreichen Texten.
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Beste Konzerte 2011

1. Oysterband

2. Eloy

3. Old Man Markley

4. The Gaslight Anthem

5. Fischer-Z

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Flops

Bei diesen Platten hatte ich hohe Erwartungen, aber sie gefielen mir gar nicht.

Dredg – Chuckles and Mr Squeezy

Fucked Up – David comes to life

Mick Harvey – Sketches from the book of dead

Incubus – If not now, when?

Puscifer – Conditions of my parole

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B-Liste (Longplayer Platz 11-20)

11. Pearl Jam – 20

12. Foo Fighters – Wasting light

13. Generators – Last of the pariahs

14. Big Sexy Noise – Trust the witch

15. Twilight Singers – Dynamite steps

16. Nothington – Borrowed time

17. Peter Gabriel – New blood

18. Primordial – Redemption at the puritan’s hand

19. Jakszyk, Fripp and Collins – A scarcity of miracles

20. EA 80 – Definitiv: nein!

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15 Top Songs

Weil ich mich ja so schwer entscheiden kann, müssen hier noch 15 Songs erwähnt werden, die ich ganz großartig finde, bei denen die gesamte Platte mich aber nicht so begeistern konnte, dass sie unter die Top20 gekommen ist. Manchmal kenne ich auch nur den einen Song und lege mir den Longplayer erst noch zu.

Big Country – Angels and promises (demo)

Bleeding Hearts – We’re all in this together

Chapman Family – Something I can’t get out

Fujiya & Miyagi – Sixteen shades of black & blue

Machine Head – I am hell

Modern Pets – Five finger discount

NOFX – IQ32

O’Death – Bugs

Old Man Markley – Guts ’n‘ teeth

Oysterband – Dark end of the street

Paperface – Paperface

Maria Taylor – Happenstance

Tres Mts – Makes me feel

Ray Wilson – American beauty

Yes – Fly from here

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Kaufrausch

Ich hab mal nachgezählt, aus dem Umkreis welcher Band ich die meisten Tonträger neu gekauft habe im vergangenen Jahr. Dabei zählen Singles, Remasters (die ich schon vorher hatte) und CDs bei denen ich die LP hatte, nur halb. Die Spitzenreiter sind keine Unbekannten in meiner Sammlung:

Jefferson Airplane und Co.

Crosby, Stills, Nash & Young plus Solo

King Crimson und Assoziierte

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So, damit wär‘ das Jahr dann endlich abgefrühstückt und das neue kann kommen! Und ein ganzer Batzen an Neuerscheinungen Ende Januar / Anfang Februar steht schon vor der Tür! Jubel!

Stay alive and rock on!

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